Konzert in Hamburg: Ärger um ausverkaufte Adele-Tickets

Adele

Sängerin Adele kommt für sechs Konzerte nach Deutschland

Foto:

AP

Das ging schnell. Schon kurz nach Start des Vorverkaufs sind die Tickets für die zwei Adele-Konzerte im Mai in Hamburg bereits ausverkauft. Um 10 Uhr sollte der Vorverkauf am Freitag starten, doch Minuten vorher versagte offenbar der Server. Viele Käufer hingen in der Warteschleife fest und kamen nicht weiter.

Gemein: Auf der Seite von Eventim wurden bis zum Mittag noch verfügbare Tickets für das Konzert am 10. Mai zum Preis von 81.20 Euro angezeigt.

Bild vergrößern Tickets bei Eventim

Hier sind die Adele-Tickets für Hamburg noch erhältlich.

Foto:

Screenshot/ eventim.de

Doch einen Klick weiter erfuhr man, dass es keine Tickets mehr gab.

Bild vergrößern Tickets bei Eventim

Auf der nächsten Seite wird klar, dass es keine Tickets mehr gibt.

Foto:

Screenshot / eventim.de

Auf Ebay und Co. schießen die Preise für die begehrten Ticktes ins Unermessliche. Für besagtes Konzert gibt es dort beispielsweise zwei Tickets für den Preis von 1.000 (!)  Euro.

Bild vergrößern Tickets bei Ebay

Für 1.000 Euro gibt's zwei Tickets für Adele

Foto:

Screenshot / Ebay

Adele-Fans sind auf Zinne

Die Fans sind entsprechend wütend und enttäuscht. Auf der Facebook-Seite von Eventim wird gepöbelt, was das Zeug hält. „Was für eine Kundenverarsche - so füttert man den Schwarzmarkt!!!“ , schreibt einer. Und: „Ihr habt sie doch wohl nicht alle! Tipp fürs nächste Mal: Macht doch einfach gar keinen Vorverkauf und stellt euch direkt mit den Karten auf den Schwarzmarkt - dann macht ihr deutlich mehr Gewinn, ihr Pfeiffen!“ ein anderer.

Bild vergrößern Facebook-Kommentare

Auf Facebook wird gegen den Ticketverkäufer mächtig gestänkert

Foto:

Screenshot Facebook

Auch auf Twitter lassen die Fans ihrem Frust freien Lauf.

Doch nicht nur die Hamburger mussten die bittere Pille schlucken. In Köln und Berlin waren die Tickets für die Konzerte genauso schnell weg. Wie schnell die Tickets im Vorverkauf ausverkauft waren, wollte die Konzertagentur nicht bekanntgeben. Die Agentur warnte davor, Tickets bei „nicht autorisierten, dubiosen Ticketplattformen zu erwerben“.